EG-Leergewicht 1150 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 1600 kg
Batterietyp Lithium-Ionen
Batteriekapazität 14,5 kWh
Batteriespannung 234 V
Elektrische Reichweite (WLTP*) 100 km
Ladezeit (Schuko-Stecker; 230 V) 5,4 h
Ladezeit (Typ 2 Stecker; 1-phasig) 3,8 h
Höchstgeschwindigkeit 112 km/h
Beschleunigung 0-50 km/h 7,7 Sek.
Verbrauch auf 100 km (NEFZ; simuliert) 14,5 kWh
Außenabmessungen (L/B/H) 3345 / 1747 / 1588mm

 

 

 

EG-Leergewicht 1.460 kg* 
Zulässiges Gesamtgewicht 2.180 kg
Batterietyp Lithium-Ionen
Batteriekapazität 20 kWh / 40 kWh
Batteriespannung 230 V
Elektrische Reichweite (NEFZ) 101 km / 205 km
Spitzen- /Dauerleistung 48 kW / 39 kW
Höchstgeschwindigkeit 85 km/h
Nutzvolumen Kofferaufbau 4,3 m³
Außenabmessungen (L/B/H) 4709 / 2087 / 2039 mm
Aufbau Außen 2150 / 1820 / 1295 mm
EG-Leergewicht 1.460 kg* 
Zulässiges Gesamtgewicht 2.180 kg
Batterietyp Lithium-Ionen
Batteriekapazität 40 kWh
Batteriespannung 230 V
Elektrische Reichweite (NEFZ) 187 km
Ladezeit (Schuko-Stecker; 230 V) 7 h
Spitzen- /Dauerleistung 48 kW / 38 kW
Höchstgeschwindigkeit 85 km/h
Nutzvolumen Kofferaufbau 4,3 m³
Außenabmessungen (L/B/H) 4709 / 2087 / 2039 mm
Aufbau Außen 2150 / 1820 / 1295 mm
Service & Wartung

Elektromobilität hört bei uns nicht mit dem Auto auf. Wir kümmern uns auch um Service und Ladeinfrastruktur. Unser Anspruch ist es, klimaschonendes Fahren bei maximalem Komfort zu ermöglichen. Dazu gehören Ladestationen - und zwar dort, wo Ihr Stromer sie braucht: zu Hause, unterwegs oder an Ihrem Arbeitsplatz. Für den Service brauchen Sie ausgebildete Werkstätten, die Elektroautos warten und im Bedarfsfall reparieren können. Um all das haben wir uns für Sie gekümmert.

Ladeinfrastruktur

Mit einem Elektrofahrzeug werden die Fahrten zur Tankstelle überflüssig.
Ein Stromer benötigt Ladestationen, an denen Sie Ihr Auto mit Strom versorgen können. Da ein Elektroauto meist tagsüber fährt und nachts steht, bietet sich die Ladung zu Hause über Nacht an. Wenn Sie unterwegs nachladen müssen, gibt es öffentliche Ladestationen. Viele Firmen ermöglichen es, Elektrofahrzeuge während der Arbeitszeit aufzuladen – an der Steckdose oder der firmeneigenen Ladestation. Für Flottenfahrzeuge bieten wir individuelle Lademöglichkeiten.

 

Aktuelles

20.09.19

Stromer im Showroom

 

PRIOCAR hat damit begonnen, Partner aus ganz Deutschland zu qualifizieren. Für Installateure öffnet sich die Chance, selbst in den Vertrieb von E-Mobilen einzusteigen. Davon profitieren sie gleich mehrfach.

 

Eine Frau und 25 Männer ziehen spätabends durch enge Gassen der Aachener Altstadt. Vorbei am Dom, Rathaus und historischen Bürgerhäusern. Eine Touristengruppe auf Stippvisite in der westlichsten Großstadt Deutschlands? Keineswegs. Die Stadtführung ist Teil des Abendprogramms der PRIOCAR AG. 

Partner aus dem Handwerk

 

Das Unternehmen vertreibt Elektrofahrzeuge und hat das erste Training durchgeführt, in dem Partner für den Verkauf der Fahrzeuge qualifiziert wurden. Konnten die Teilnehmer im zweitägigen Workshop überzeugt werden, dass ein Solarteur in Zukunft auch Autos verkaufen soll? Wir waren dabei. 

 

Die PRIOCAR AG wurde im Herbst 2018 gegründet – und gibt seitdem ordentlich Gas. Das Unternehmen ist eines der ersten, das elektrisch betriebene Fahrzeuge zum Verkauf anbietet. Angefangen haben die Gründer David Muggli und Philip Müller mit dem e.GO Life, einem Elektro-Kleinwagen, der in Aachen produziert wird, sowie mit dem E-Transporter Streetscooter, mit dem die Deutsche Post ihre Pakete zustellt. Schrittweise wollen die Rheinländer auch E-Mobile anderer Hersteller anbieten und diese vom Firmensitz in Zülpich über die ganze Republik vertreiben. 

 

Dass sie das trotz stetig steigender Mitarbeiterzahl nicht allein schaffen, leuchtet ein. Aus diesem Grund luden Muggli und Müller Ende Mai zu einer Informationsveranstaltung, um Partner zu finden, die sie beim Vertrieb der E-Mobile bundesweit unterstützen – und so ihr eigenes Solargeschäft erweitern. 

 

Das Ergebnis: 20 Teilnehmer reisten aus ganz Deutschland an, um an dem Workshop teilzunehmen. Von Rendsburg bis Oberammergau, von Erkelenz bis Berlin kamen die Solarexperten in die alte Kaiserstadt Aachen, um zu lernen, wie sie als Solarteure auch E-Autos verkaufen.

 

Solarteure sind nah an den Kunden

 

Für Vorstand David Muggli ist das ganz einfach: „Ein Photovoltaikhändler ist viel besser für den Vertrieb von E-Mobilen geeignet als ein Autohaus, weil er sich bereits mit der Technik auskennt und auch die Photovoltaikanlage mitliefern kann“, erläutert er die Idee. „Er hat zudem bereits Zugang zur richtigen Kundengruppe. Die klassischen Autobauer sind heute noch gar nicht in der Lage, E-Mobile im großen Stil zu liefern – sonst würden sie es längst tun. Vermutlich ist das Interesse auch nicht so groß, weil bei Elektromobilen mit Reparaturen nicht viel zu verdienen ist. E-Mobile sind von der Technik her sehr einfach und damit nicht so reparaturanfällig.“

 

Die PRIOCAR-Gründer sehen das Geschäftsmodell des Solarteurs im Wandel. Bisher geht der Vertriebler zum Kunden, berechnet den Strombedarf im Haushalt und kalkuliert die Größe der Anlage. Dazu kommt meistens noch ein Speicher. Ende der Geschichte.

Größere Anlagen benötigt

 

Wenn der Händler neben der Photovoltaikanlage noch E-Mobile im Angebot hat, sieht das Vorgehen anders aus. Hier wird von Anfang an nicht nur der Energie-, sondern auch der Mobilitätsbedarf ermittelt.

 

„Wenn der Solarteur berücksichtigt, ob neben dem Strombedarf mittelfristig auch noch Energie für Wärme oder Mobilität benötigt wird, um zum Beispiel ein Elektroauto zu laden, wird das Ergebnis eine größere Anlage und ein größerer Speicher sein“, erklärt Philip Müller. „Zudem kann er dem Kunden gleich das Elektroauto mit anbieten. Er macht also in Summe ein größeres Geschäft.“

 

Auch für den Kunden hat dieses Vorgehen Vorteile: Der Solarfachmann löst für ihn nicht nur das Problem der steigenden Energiekosten im Haushalt, sondern bietet zusätzlich eine Lösung für die ausufernden Kraftstoffkosten an. Auch wenn das Geschäftsmodell sicher nicht allen Kunden so ohne Weiteres darstellbar ist, kommt es bei den Teilnehmern des Workshops gut an.

 

Am zweiten Veranstaltungstag erscheinen die Teilnehmer zwar müde, aber sie wirken neugierig. Bevor die Schulung losgeht, starten sie zunächst mit einer Produktionsbesichtigung. Damit die Gruppe einen authentischen Eindruck aus der Welt der E-Mobile bekommt, hat PRIOCAR den Veranstaltungsort in Aachen gewählt – beim Hersteller des e.GO Life, der e.GO Mobile AG. 

Wie viel kann der Solarteur verdienen?

 

Das Unternehmen hat den Elektro-Kleinwagen entwickelt, um dessen Vertrieb es heute – unter anderem – geht. Im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern ist e.GO zeitnah lieferfähig: Seit dem Frühjahr 2019 laufen in Aachen die ersten Wagen vom Band.

 

Nach der Besichtigung und Zeit für einen Kaffee geht es mit der Theorie weiter – die alles andere als langweilig ist. Themen wie „Vertragsgestaltung“ und „Provision“ stehen auf der Agenda. Kurz: Was bringt es mir, wenn ich als Solarteur Elektroautos in mein Angebot aufnehme – und wie viel kann ich damit verdienen?

 

Auch eventuelle Ängste werden thematisiert: Binde ich mir womöglich neue Probleme ans Bein, wenn ich als Installateur Autos verkaufe und für eventuelle Schäden haften muss? Keineswegs. PRIOCAR hat sich für seine Partner ein ausgeklügeltes und dennoch einfaches Vertragswerk ausgedacht. 

 

Auch die Ängste thematisiert

 

Es ermöglicht dem Solarteur zusätzlichen Verdienst, ohne dass er selbst in der Gewährleistungspflicht steht. Vorstand Philip Müller: „Für unsere Partnerunternehmen ist das Geschäft äußerst risikoarm, da sie selbst nicht Vertragspartner beim Verkauf eines E-Mobils werden. Unsere Partner sind nur die Vermittler. Im Falle einer Gewährleistung haften sie nicht.“ 

 

Vorteile und Zusatzverdienst ergeben sich nicht nur dadurch, dass zukünftige Partner neben der Solaranlage ein E-Auto verkaufen. „Der Händler verdient auch an der Solaranlage mehr, weil Anlage und Speicher größer werden als ohne Elektroauto.“

 

Und wie sieht nun das Vertragsmodell aus? Der zukünftige Partner schließt insgesamt drei Verträge mit PRIOCAR ab. Das liegt auch daran, dass unterschiedliche E-Mobile angeboten werden und die Abwicklung aufgrund der Herstellervorgaben unterschiedlich ist.

 

Beim Verkauf eines e.GO Life wird zum Beispiel immer e.GO Mobile, also der Hersteller, Vertragspartner. Dennoch rät PRIOCAR den Partnern, ihre Kunden auf dem Weg zum Elektromobil zu begleiten. „Es ist möglich, dass der Endkunde sein Auto bei dem Händler abholt, der ihn beraten hat, auch wenn dieser gar nicht der Vertragspartner ist“, erklärt Vorstand David Muggli. So entsteht Kundenbindung und dem Endnutzer werden die ersten Schritte auf dem Weg zur Elektromobilität so einfach wie möglich gemacht. 

 

Gewinn durch mehrere Faktoren

 

Der Gewinn für die beteiligten Partner entsteht aus dem Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Die Provision für die Vermittlung der Kaufinteressenten ist ein Faktor, der zusätzliche Verdienst durch eine größere Photovoltaikanlage der andere. Bei der Provision ist zu berücksichtigen, dass sich E-Mobile oft gut als Flottenfahrzeuge eignen.

 

So war die Caritas einer der ersten Kunden, der seine Fahrzeugflotte auf Elektromobile umstellt: Die Fahrten der Pflegekräfte sind in der Regel kurz. Nachts stehen die Wagen ohnehin, sodass das Laden kein Problem ist. Ideale Voraussetzungen für Elektroautos – und für den Händler, der nicht nur einen einzelnen Wagen, sondern gleich eine ganze Fahrzeugflotte ausstatten kann. Davon abgesehen kann der Solarteur selbst ein Elektroauto als Firmenfahrzeug nutzen. Er zeigt sich so als innovativer Unternehmer und Vorreiter einer neuen Technologie, lebt authentisch vor, was er seinen Kunden erzählt, und spart selbst Kosten.

 

 

Foto:  e.GO Mobile AG

Fazit der ersten Schulung

 

Nach 1,5 Tagen endet die Veranstaltung. Ich blicke in erschöpfte, aber zufriedene Gesichter. Hat sich die teilweise weite Anreise gelohnt? 

Das Feedback, das per Fragebogen in der folgenden Woche eingeholt wird, ist eindeutig: „Ich bin an Bord, bitte schickt mir die Verträge“, „Eine rundum gelungene Veranstaltung“, „Für uns ist besonders das Leasing-Modell spannend“. Natürlich gab es auch kritische Stimmen: „Eine Probefahrt wäre schön gewesen“, „Die Reichweite des e.GO ist für uns zu gering“, „Showrooms in ganz Deutschland wären klasse“.

Weitere Treffen folgen

 

Insgesamt sind sich Müller und Muggli aber einig: Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und wird regelmäßig wiederholt. 

Alle Teilnehmer haben die Vertragsunterlagen bestellt. Eine bessere Bestätigung, dass Elektromobilität bei den Solarteuren angekommen ist, gibt es wohl kaum.

 

Beitrag: Manuela Jakobi

Fotos: e.GO Mobile AG & PRIOCAR AG

 

Artikel erschien in der Photovoltaik im September 2019 

Hier können Sie den Artikel downloaden. >> PDF

 

"Der Termin für die nächste Veranstaltung ist in Planung und wird in Kürze veröffentlicht. Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen Sie sich über die künftigen Termine informieren."

Newsletter abonnieren

 Zurück